SAP Fiori Apps ohne Programmieren: der Mobile Builder im ERP-Checker-Podcast
Zwei bis drei Wochen für eine individuelle SAP-App? In der Folge „Der ERP Checker" zeigt HPC-Experte Sascha Kischke, dass es in unter einer Stunde geht, per Drag and Drop direkt im SAP-System.
11. August 2026
Eine individuelle SAP-App zu entwickeln, bedeutet klassischerweise zwei bis drei Wochen Aufwand. UI5, JavaScript, HTML, CSS und mehrere Abstimmungsrunden. In der aktuellen Folge des Podcasts „Der ERP Checker" zeigt HPC-Experte Sascha Kischke, dass es auch anders geht: Mit dem Mobile Builder bauen SAP-Berater individuelle UI5-Apps per Drag and Drop, direkt im SAP-System und in unter einer Stunde.
Warum der SAP-Standard oft nicht reicht
Gerade in Intralogistik, Kommissionierung und Produktion decken die Standard-Fiori-Apps individuelle Prozesse selten vollständig ab. Kunden brauchen Oberflächen, die exakt zu ihrem Ablauf passen, und stehen dann vor der Wahl zwischen teurer Eigenentwicklung oder Kompromissen im Prozess. Genau hier setzt der Mobile Builder an.
Was der Mobile Builder kann
Im Kern ist der Mobile Builder ein visueller Baukasten für SAP-UI5-Apps. Berater ziehen Elemente per Drag and Drop zusammen, binden SAP-Daten an und veröffentlichen die App, ganz ohne eine Zeile JavaScript, HTML oder CSS. Mehr zu den einzelnen Bausteinen finden Sie auf der Feature-Übersicht.
In der Live-Demo gezeigt
- Von zwei bis drei Wochen auf 45 Minuten: ein realer Zeitvergleich für den Bau einer individuellen App.
- AI Designer: Apps lassen sich per natürlicher Sprache oder über einen Bild-Upload generieren.
- Kein Vendor Lock-in: die fertige App bleibt als UI5-Code beim Kunden.
- Concurrent-User-Lizenzmodell: auch für den Schichtbetrieb wirtschaftlich abbildbar.
- MCP Server in Entwicklung: ein Ausblick, was das künftig für SAP-Berater bedeutet.
„Statt zwei bis drei Wochen UI5-Entwicklung entsteht die App in 45 Minuten, direkt im SAP-System und als sauberer UI5-Code beim Kunden."
Typische Anwendungsfälle
Die Beispiele aus der Folge kommen aus Kommissionierung, Umpacken, Instandhaltung und Fotodokumentation. Also überall dort, wo mobile Prozesse schnell und passgenau digitalisiert werden sollen.
Für wen die Folge interessant ist
Der Podcast richtet sich an SAP-Berater und Entwickler, die individuelle Logistik- und Produktionsprozesse abbilden müssen und dabei nach einem Weg suchen, der schneller ist als klassische UI5-Entwicklung, ohne die Kontrolle über den Code abzugeben. Neben der technischen Funktionsweise gibt Sascha Kischke Einblick in Lizenzmodell und Praxiserfahrungen.
Die ganze Folge mit Live-Demo ansehen
„Der ERP Checker" mit Sascha Kischke: der Mobile Builder in Aktion, vom leeren Canvas bis zur fertigen SAP-App.
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